Patenschaft spenden

In vielen Ländern unserer Erde gab und gibt es Notstände, Hungersnöte, Kriege um Religion, Erdöl oder politische Macht. Bei all diesen und weiteren Beispielen der Missstände leiden Menschen. Das Leid, welches die Menschen in Kriegs- und Katastrophengebieten ertragen müssen, ist unermesslich und die die diesem Schicksal hoffnungslos ausgeliefert sind, sind die Kleinsten. Ihre Eltern sind meist vermisst oder tot.

Hier greifen die Kinderhilfswerke ein. Ihre oberste Maxime ist es, Kindern in allen Notsituationen zu helfen. Kinderhilfswerke setzen sich ein, damit die Grundbedürfnisse wie Lebensmittel, Unterkunft sowie Kleidung den Kindern in Not zugänglich gemacht werden können. Die engagierten Mitarbeiter von Kinderhilfswerkern verfolgen das Ziel die Angst, Hoffnungslosigkeit, Einsamkeit und Trauer zu nehmen. Sie kümmern sich um unter anderen um Schuldbildung und ärztliche Versorgung.

Aber diese uneigennützigen Organisationen, die in den letzten Jahren immer mehr Anklang in der Öffentlichkeit fanden, leben und arbeiten ausschließlich durch und mit Spenden aus der Öffentlichkeit. Da aber die Höhe Spendengelder niemals groß genug sein kann, um alle Hungerleidenden dieser Welt zu ernähren, alle frierenden zu bekleiden oder allen Obdachlosen ein Haus zu bauen, hat man das Konzept der Patenschaft entwickelt.

Eine Patenschaft spenden und helfen

Die Organisationen und Hilfswerke vermitteln eine Patenschaft an arme, mittelose Waisenkinder aus dem Ausland und werben und bitten um Spendengelder. Das Geld, das gespendet wird, kommt diesen Kindern zugute in Form von Förderungen im Schul- und Gesundheitswesen. Das Kind soll mithilfe der Patenschaft gesund, gebildet und unbeschadet erwachsen werden und sich dann um sich selbst kümmern können. Diese Prinzip hat sich seit Generationen positiv bewährt und wird als Hilfe zur Selbsthilfe bezeichnet. Die Tatsache und das Besondere, dass ein schriftlicher Kontakt zwischen Pate und Kind geknüpft wird und für einige Jahre besteht, hilft dem Kind eine emotionale Verbindung aufzubauen und aber auch dem Paten mit gutem Gewissen zu spenden. Der persönliche Kontakt hilft dem Kind bei der Entwicklung.

Eine “normale“ Spende über eine glaubhafte Organisation ist beim Spender schnell abgeschlossen und eine gewisse Nachhaltigkeit ist nicht gegeben.

Wer wirklich ernsthaft daran interessiert ist, eine Patenschaft mit einem Kind einzugehen, sollte die vermittelnde Organisation genauestens überprüfen. Die meisten ernsthaften Hilfswerke sind telefonisch erreichbar, können genügend Informationsmaterial bereitstellen und wollen auch den Paten kennenlernen. Ein wichtiges Kriterium für eine geprüfte und glaubhafte Organisation mit intelligenter Planung besitzt den DZI-Spiegel. DZI steht für deutsches Zentralinstitut und steht ein für geprüfte Transparenz und Wirtschaftlichkeit im Spendenwesen. Dieses Zentralinstitut begutachtet und beurteilt die Handlungsweisen der Organisation und zertifiziert diese, wenn die strengen Auflagen erfüllt werden.

Kritiker allerdings warnen, dass das Patenkind zu Spendenzwecken “instrumentalisiert“ wird und als Vorzeigeobjekt um Mitleid auszulösen, herhalten muss. Die Spenden erreichen nicht direkt das Patenkind, sondern werden für Aufwendungen für Verwaltung und Personal ausgegeben.

Fazit zum Patenschaft spenden:

Für jedem sind pro und Kontras selbst abzuwägen und kann dann guten Gewissens entscheiden, wichtig bleibt nur die Organisation, die Spenden einsammelt, genauesten unter die Lupe zu nehmen.

Dieser Beitrag wurde unter Patenschaft abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.