Spenden nach Erdbeben in Nord-Italien

Nach dem schweren Erdbeben in Norden von Italien beruhigt sich die Lage etwas. Nachdem am zwanzigsten Mai 2012 in der Region Emilia Romagna um die Städte Bologna, Modena und Ferrara die Erde gebebt hat und große Zerstörungen anrichtete, versuchen die italienischen Behörden nach wie vor einen Überblick über die Schäden zu gewinnen und den betroffenen Bürgern beizustehen.

Dabei haben der italienische Zivilschutz und die örtlichen Feuerwehren die Lage offenbar im Griff, anders als bei dem großen Erdbeben von L’Aquila in den Abruzzen 2009, wo die Arbeit der Rettungskräfte und des Katastrophenschutzes im Süden von Italien teilweise deutlich in der Kritik standen, war glücklicherweise von Anfang an von einer sehr viel geringeren Anzahl von Toten und nur wenigen zeitweilig Verschütteten auszugehen.

Sicher ist, dass auch sechs Menschen durch das Beben starben, darunter eine 37-jährige Deutsche. Offenbar starb sie anders als die anderen Toten nicht durch einstürzende Bauten oder herabfallende Bauteile, sondern durch den durch das Unglück erlittenen Schock. Wie die Nachrichtenagentur Ansa mitteilte, habe sie nach dem Beben über Probleme mit ihrer Atmung geklagt und sei dann verstorben. Mindestens 50 weitere Personen wurden teilweise schwer verletzt, ca. 3000 wurden zeitweilig obdachlos. Auffallend ist die Stärke der Erdbebenstöße. Mit einer Stärke von 5,9 bis 6.0 auf der Richter-Skala war es beinahe so stark wie das verheerende Beben von 2009, das auf eine Stärke von 6,2 kam und über dreihundert Menschen tötete.

Die Schäden an der Bausubstanz in der norditalienischen Emilia Romagna sind dennoch deutlich und erstrecken sich auf kulturell äußerst bedeutsame Städte wie Modena oder Ferrara, eine der Hauptstädte des italienischen Rinascimento und Teil des Weltkulturerbes der Unesco. Es wird vermutlich Monate dauern, bis das Ausmaß der verborgenen Schäden in Statik und Außenhülle vieler Gebäude beziffert werden kann. Einfacher ist das in der von Bologna etwa vierzig Kilometer entfernten Kleinstadt San Felice sul Panaro zu bewerten. Dort stürzte die Kirche zu Molina nur wenige Augenblick nach dem Erdstoß ganz einfach ein, zahlreiche weitere Gebäude sind teils schwer beschädigt.

Spenden für die Erdbeben-Opfer werden italien- und europaweit gesammelt

In Deutschland sammelt die mit dem Gütesiegel des Deutschen Zentralinstitutes für soziale Fragen
(DIZ) zertifizierte Hilfsorganisation humedica (https://www.humedica.org/spende_Nothilfe_Italien_Erdbeben) Spenden für die Unglücksopfer in Norditalien, innerhalb der Familie der Rotes-Kreuz-Organisationen ist das das Österreichische Rote Kreuz mit Kräften vor Ort und bittet gleichfalls um Unterstützung (http://www.roteskreuz.at/berichten/foto/weitere-fotogalerien/hilfe-nach-dem-erdbeben-in-italien/). Von der Seriösität beider Organisationen kann ausgegangen werden, per Lastschrift, Paypal oder Überweisung kann einfach geholfen werden.

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2 Kommentare zu Spenden nach Erdbeben in Nord-Italien

  1. Sigrid Giacinti sagt:

    Mein Mann würde gerne eine kleine spende für die Erdbebenopfer machen. Habe
    leide keine Kontonummer für Italien. Noch besser wäre es wenn wir eine SMS überweisen könnten. Weis aber leider nicht ob die Nr. wie wie sie angegeben wird von Italien ob das geht. Bitte könnten Siemir eine Nachricht zukommen lassen
    Würde mich freuen von hnen zu hören.
    Mit freundlichen Grüßen
    Sigrid Giacinti

  2. Spenden-Helfer sagt:

    Hallo Frau Giacinti,
    es ist schön, daß Sie helfen wollen.
    Alle größeren Hilfsorganisationen bieten eine Spende per SMS an, so z.B. das Rote Kreuz: http://www.drk.de/spenden/spendenmoeglichkeiten.html
    Ob diese Spende dann aber auch wirklich für die Hilfe in Italien verwendet wird, ist unsicher. Sie sollten deshalb gezielt bei der Organisation Ihrer Wahl nachfragen, wie Sie direkt spenden können.

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